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Peter Phobia

Auf den ersten Blick erscheint Peter Phobias Kunst wie eine Hommage an den American Dream: Inflationär verwendete Kitsch-Symbole wie Palmen, Flamingos und Katzen sowie an Hollywood-Filme angelehnte Szenen von rauchenden oder küssenden Paaren in Autos sind charakteristisch für Phobias Bildsprache. Oft sind Tier und Mensch ausschnitthaft dargestellt oder wie im Comic in Panele gegliedert, sodass der Eindruck einer Collage entsteht. Die unterschiedlichen Bildfelder, die Phobia mit schwarzer Kohle auf Papier zeichnet, erinnern beinahe nostalgisch an den amerikanischen Lebensstil vergangener Jahrzehnte. Die Schwarz-Weiß-Zeichnungen sind meist um eine markante Farbe ergänzt, etwa Pastellrosa, Gelb oder Blau. Die singuläre Farbwahl verstärkt den repetitiv-narrativen Charakter von Phobias Arbeiten und macht sie zur gleichen Zeit unverwechselbar. Dasselbe gilt für die handschriftlich eingefügten Textpassagen. Diese wirken aufgrund der bewusst eingeschobenen, durchgestrichenen “Fehler” wie flüchtige Notizen und durchkreuzen unsere gewohnten Wahrnehmungsmuster. Das in Werbung, Filmen oder Illustrierten angestrebte, harmonische Verhältnis von Bild und Schrift wird mit Phobias klug-ironischen Texteinsatz formal wie inhaltlich dekonstruiert. Die durch Farbe und Bild suggerierte Nostalgie und Vertrautheit verfliegt.
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